Werbung gegen Provision ist zweifellos eine der sichersten und zugleich effektivsten Möglichkeiten, einen Online-Shop zu bewerben.
Affiliate-Marketing besteht darin, die Produkte eines Werbetreibenden auf verschiedenen Websites von Online-Publishern zu bewerben. Im Gegenzug erhält der Publisher eine Provision für jeden Verkauf, der aufgrund seiner Empfehlung zustande kommt.

Werbung gegen Provision im Affiliate-Marketing umfasst drei beteiligte Parteien: den Werbetreibenden, den Publisher und das Affiliate-Netzwerk.
Werbetreibender, der sich für das Werbemodell „Werbung gegen Provision“ entscheidet, kann jeder Betreiber eines Online-Shops sein. Durch die Zusammenarbeit im Affiliate-Marketing steigert er den Absatz seiner Produkte oder Dienstleistungen, indem er sie auf den Online-Werbeflächen der Publisher bewirbt.
Publisher kann der Betreiber einer Website, eines Blogs oder eines Produktvergleichsportals sein, aber auch jeder, der ein Profil in sozialen Medien besitzt und die Produkte des Werbetreibenden gegen eine Verkaufsprovision empfehlen möchte.
Das Affiliate-Netzwerk vermittelt die Zusammenarbeit im Affiliate-Marketing, indem es ein Affiliate-System bereitstellt, das die Abrechnung zwischen Werbetreibenden und Publishern in erfolgsbasierten Vergütungsmodellen ermöglicht, also Cost per Sale, Cost per Lead und Cost per Click.

Affiliate-Marketing ist eine Form der Zusammenarbeit, von der jede beteiligte Partei profitiert. Werbetreibende steigern durch den Start eines Partnerprogramms den Traffic und die Verkäufe in ihrem Online-Shop. Publisher treten Partnerprogrammen bei, empfehlen die Produkte des Werbetreibenden und verdienen eine Verkaufsprovision. Eine effektive Zusammenarbeit zwischen dem Werbetreibenden und dem Publisher wird durch das Affiliate-Netzwerk ermöglicht, das ebenfalls eine Provision erhält – allerdings nur, wenn ein Verkauf zustande kommt.

Werbung gegen Provision lohnt sich grundsätzlich für jeden Werbetreibenden. Warum? Weil er ausschließlich für Werbung bezahlt, die direkt zu einem Verkauf geführt hat.
Nehmen wir als Beispiel eine Werbekampagne mit Google Ads. Schlecht geplante Maßnahmen können das verfügbare Budget aufbrauchen, ohne dass sich der Traffic im Online-Shop oder die Verkäufe erhöhen. Im Affiliate-Marketing wird das Cost-per-Sale-Modell genutzt, also eine Provision pro Verkauf. Der Werbetreibende trägt nur dann Kosten, wenn er selbst Geld verdient.

Durch den Start eines Partnerprogramms in einem Affiliate-Netzwerk erhält der Werbetreibende vollständigen Zugriff auf detaillierte Statistiken, die die Aktivitäten der Publisher abbilden. Die gesammelten Daten sind leicht verständlich und helfen dabei, die Ergebnisse zu messen, die eine Kampagne im Rahmen der Werbung gegen Provision erzielt.

Selbst die kleinsten Publisher können ihre Online-Aktivitäten mithilfe von Affiliate-Marketing monetarisieren. Affiliate-Marketing kann für sie zu einer zusätzlichen Einnahmequelle werden. Affiliate-Links können sie nicht nur auf ihren Websites, sondern auch in ihren Social-Media-Profilen oder in E-Mails platzieren.
Werbung gegen Provision ist ein Modell, das von Publishern gerne gewählt wird. Sein Hauptvorteil besteht darin, dass sie die volle Kontrolle darüber haben, wie viel und auf welche Weise sie verdienen. Publisher genießen vollständige Freiheit bei ihren Werbemaßnahmen. Zusätzlich stellt ihnen das Affiliate-Netzwerk die erforderlichen Affiliate-Tools kostenlos zur Verfügung. Dazu gehören nicht nur Affiliate-Links, sondern auch Banner und Widgets, die die Aufmerksamkeit der Nutzer wirkungsvoll auf sich ziehen und an das Design sowie die Ästhetik des jeweiligen Online-Auftritts angepasst werden können.
Damit endet die Unabhängigkeit der Publisher bei ihren Aktivitäten noch nicht. Sie können auch selbst entscheiden, welchem Partnerprogramm sie beitreten, welche Produkte sie bewerben und auf welche Weise sie dies tun möchten. Wenn ein Publisher die Zusammenarbeit nicht mehr fortsetzen möchte, kann er sie jederzeit und ohne unnötige Formalitäten beenden.
Auch wenn Polen noch weit von den Vereinigten Staaten entfernt ist, wo mehr als 80 % der Marken Werbung gegen Provision nutzen, steigen die Einnahmen aus Affiliate-Marketing in Polen von Jahr zu Jahr. Zumal alle sozialen Medien, die von mehr als der Hälfte der Menschen weltweit genutzt werden, hervorragende Orte für Produktempfehlungen sind!

Um möglichst viele Publisher zu gewinnen, solltest Du die folgenden Tipps beachten.
Wie Du bereits weißt, sind Publisher ein unverzichtbares Glied der Zusammenarbeit im Affiliate-Marketing. Sie generieren Traffic und Verkäufe für Deinen Online-Shop. Um Dein Publisher-Netzwerk zu erweitern, lohnt es sich, auf der Website Deines Online-Shops über die Möglichkeit zu informieren, dem Partnerprogramm beizutreten. Informiere potenzielle Publisher bei jeder sich bietenden Gelegenheit darüber – auf Deinem Blog, auf Facebook, einfach überall 🙂
Die Website eines Online-Shops wird in der Regel bereits von Kunden besucht, die sich für bestimmte Produkte interessieren. Bedenke, dass jeder von ihnen Dein Publisher werden und Produkte empfehlen kann – insbesondere dann, wenn er sie selbst nutzt und über diese Möglichkeit informiert ist. Die Zusammenarbeit im Affiliate-Marketing beschränkt sich nicht darauf, dass nur große Influencer oder Websites Partnerprogrammen beitreten. Dank Affiliate-Links kann im Rahmen eines Partnerprogramms jeder Geld verdienen!
Eigentlich wissen der Werbetreibende und der Verkäufer am besten, wo sie ihre Produkte bewerben möchten und auf welchen Websites ihre Werbung erscheinen soll. Deshalb ist die eigenständige Einladung virtueller Verkäufer zum Partnerprogramm ein so wichtiger Bestandteil beim Aufbau eines Publisher-Netzwerks.
Publisher können auf zwei sich nicht ausschließende Arten zum Partnerprogramm eingeladen werden.
Die erste Möglichkeit besteht darin, Publisher einzuladen, die sich in der umfangreichen Publisher-Datenbank des Affiliate-Netzwerks befinden. Dabei kann zwischen Publishern mit geringerer und größerer Reichweite gewählt werden. Nimmt ein Publisher die Einladung des Werbetreibenden an, wird er automatisch dem Partnerprogramm hinzugefügt und kann mit seinen Affiliate-Aktivitäten beginnen.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, potenzielle Publisher im Internet zu finden und sie über das Affiliate-Netzwerk zur Zusammenarbeit einzuladen. Zu diesem Zweck lohnt es sich, eine eigene Unterseite zum Partnerprogramm vorzubereiten, auf der die Bedingungen der Zusammenarbeit sowie die Vorteile für Publisher klar dargestellt werden.
Rabattcodes sind ein hervorragender Anreiz für Verbraucher, aber auch für Publisher. Personen, die nach Rabattcodes suchen, gehören zu einer Verbrauchergruppe, die sich bereits zum Kauf eines bestimmten Produkts entschieden hat, was den Publishern eine hohe Conversion-Rate ermöglicht.
Weitere Informationen findest Du im Beitrag: Wie wird man ein guter Werbetreibender? 10 Regeln, die Du beachten solltest.
Cost per Sale ist zweifellos das am häufigsten verwendete Vergütungsmodell im Affiliate-Marketing für die E-Commerce-Branche. Der Werbetreibende zahlt eine Provision für jeden Verkauf, der aufgrund der Empfehlung eines Publishers zustande kommt.
Die Aufgabe des Publishers besteht darin, Produkte auf seinen eigenen Online-Kanälen zu empfehlen und auf die Reaktionen der Nutzer zu warten. Wenn der Publisher ein Produkt erfolgreich bewirbt, ein Nutzer auf ein Werbemittel (Affiliate-Link, Banner oder Widget) klickt, die Website des Online-Shops des Werbetreibenden besucht und innerhalb von 30 Tagen ein beliebiges Produkt kauft, erhält der Publisher eine prozentuale Provision auf diesen Verkauf.

Zu den Vergütungsmodellen im Performance-Marketing gehört auch das ebenfalls beliebte Cost-per-Lead-Modell, bei dem ein fester Betrag für die Ausführung einer bestimmten Aktion festgelegt wird. Im Gegensatz zum CPS-Modell, bei dem der Werbetreibende eine prozentuale Verkaufsprovision zahlt, erhält der Publisher im CPL-Modell einen zuvor festgelegten Betrag für die Generierung eines Leads, beispielsweise für die Registrierung auf einer Website, das Ausfüllen eines Formulars, die Anmeldung zu einem Newsletter oder den Download eines E-Books.

Daneben gibt es noch das Cost-per-Click-Modell (CPC), bei dem für jeden Klick auf eine Werbung ein fester Betrag gezahlt wird. Aus Sicht des Publishers ist dies die einfachste Möglichkeit, eine Vergütung zu erhalten, da der Nutzer weder ein Produkt im Online-Shop des Werbetreibenden kaufen noch seine Kontaktdaten angeben muss, wie beispielsweise bei der Anmeldung zu einem Newsletter. Aus Sicht des Werbetreibenden ist dieses Modell jedoch mit dem größten Risiko verbunden, da es zwar Traffic auf der Website des Online-Shops generiert, aber nicht garantiert, dass der Besucher auch einen Kauf tätigt.

Performance-Marketing ist sehr flexibel und ermöglicht es, verschiedene Vergütungsmodelle miteinander zu kombinieren und sogenannte Hybridmodelle zu schaffen, zum Beispiel CPS + CPL. Eine solche Kombination eignet sich beispielsweise dann, wenn ein Nutzer auf einer Website sowohl einen Kauf tätigen als auch einen Newsletter abonnieren kann. In anderen Fällen können die Modelle CPS + CPC oder CPL + CPC eingesetzt werden. Diese Modelle eignen sich besonders gut zur Unterstützung von E-Mail-Kampagnen mit Publishern. Darüber hinaus gibt es auch das Modell CPS + PR-Paket, das sich vor allem für die Zusammenarbeit mit Publishern wie Bloggern, Influencern oder YouTubern eignet. In diesem Fall lohnt es sich, ihnen ein PR-Paket mit einem Produkt zu schicken, das sie auf ihrem Kanal rezensieren können. Dadurch wirken ihre Empfehlungen glaubwürdiger. Eine erfolgreiche Empfehlung, die zu einem Verkauf führt, löst die Berechnung einer Provision für den Publisher aus.



