Noch vor einigen Jahren wurde zusätzlicher Traffic für einen Online-Shop vor allem mit Google Ads, Social-Media-Werbung oder der Zusammenarbeit mit großen Portalen in Verbindung gebracht. Heute ist der Weg des Kunden bis zum Kauf deutlich stärker verteilt. Ein Produkt kann er zum ersten Mal auf Instagram sehen, später eine Rezension auf einem Blog lesen, Preise in einem Vergleichsportal prüfen und vor dem Kauf nach einem Rabattcode suchen. In jeder dieser Phasen kann die Marke auf einen virtuellen Publisher treffen. Genau diese Publisher bilden eine der Grundlagen des Affiliate-Marketings. Sie können ein thematisches Portal, einen Social-Media-Account, einen YouTube-Kanal, ein Vergleichsportal, eine Gutscheinseite oder einen anderen Ort im Internet betreiben, über den sie potenzielle Kunden erreichen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Zielgruppe mit dem Angebot des Werbetreibenden zu verbinden. Im Affiliate-Modell kann ihre Vergütung dabei vom erzielten Ergebnis abhängig sein, zum Beispiel von einem Verkauf.
Für Werbetreibende bedeutet das einen wichtigen Perspektivwechsel. Statt jede Werbefläche selbst einzukaufen, können sie rund um ihre Marke ein Netzwerk unabhängiger Partner aufbauen, die Kunden über ihre eigenen Kanäle, Inhalte und Communities erreichen. Ein Publisher kann Verkäufe über Produktratgeber generieren, ein anderer über Social Media, während ein weiterer Nutzer erreicht, die bereits kurz vor einer Kaufentscheidung stehen. Die Bedeutung solcher Maßnahmen wächst zusammen mit dem gesamten Digitalmarkt. Laut IAB Polska erreichten die Ausgaben für digitale Werbung in Polen im Jahr 2025 fast 11 Milliarden PLN, während das Internet bereits mehr als 60 % des gesamten Werbemarktes ausmachte. Gleichzeitig entfielen rund 90 % des Wachstums des Werbemarktes auf digitale Kanäle.
Das bedeutet jedoch nicht, dass die Lösung einfach darin besteht, immer größere Budgets für Werbung einzuplanen. Für den E-Commerce wird eine andere Frage zunehmend wichtiger: Welche Maßnahmen führen tatsächlich zu Verkäufen? Genau hier zeigt sich der größte Vorteil einer gut aufgebauten Zusammenarbeit mit virtuellen Publishern.
Einfach gesagt ist ein virtueller Publisher eine Person oder ein Unternehmen, das im Internet tätig ist, Produkte oder Dienstleistungen eines Werbetreibenden bewirbt und an den Ergebnissen seiner Empfehlungen verdienen kann. Im Affiliate-Marketing nutzt er dafür spezielle Tools, vor allem Affiliate-Links, mit denen bestimmte Nutzeraktionen einem konkreten Publisher zugeordnet werden können. Ein virtueller Publisher sollte jedoch nicht ausschließlich mit einem Blogger gleichgesetzt werden, der Banner auf seiner Website platziert. Das heutige Ökosystem ist deutlich breiter. Publisher kann ein Influencer sein, der Inhalte auf TikTok veröffentlicht, der Betreiber eines spezialisierten Portals, ein YouTube-Creator, ein Preisvergleichsportal, eine Gutscheinseite, ein Cashback-Anbieter oder ein Unternehmen, das E-Mail-Marketing betreibt.
Stellen wir uns einen Shop vor, der Kosmetik verkauft. Ein Influencer kann einen Beitrag erstellen, der die Wirkung eines Produkts zeigt und erstes Interesse weckt. Ein Beauty-Blog kann eine ausführliche Rezension veröffentlichen, die Fragen der Nutzer beantwortet. Ein anderer Publisher hilft dem Kunden dabei, Angebote zu vergleichen, während eine Gutscheinseite ins Spiel kommen kann, wenn der Nutzer bereits zum Kauf entschlossen ist. Jeder dieser Partner arbeitet auf eine andere Weise, führt den Kunden aber zur gleichen Marke.
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Aus Sicht des Werbetreibenden sollte die wichtigste Frage daher nicht lauten „Welche Art von Publisher ist die beste?“, sondern „Welche Publisher brauche ich in den einzelnen Phasen der Customer Journey meiner Kunden?“. Gerade die Vielfalt der Partner kann dazu führen, dass Affiliate-Marketing nicht nur eine einzelne Traffic-Quelle bleibt, sondern zu einem zusätzlichen, skalierbaren Vertriebskanal wird.
Ein erfolgreiches Affiliate-Programm sollte sich nicht ausschließlich auf eine einzige Art von Partnern stützen. Verschiedene virtuelle Publisher erreichen Verbraucher in unterschiedlichen Phasen des Kaufprozesses und erfüllen dabei unterschiedliche Bedürfnisse. Im Affiliate-Marketing unterscheidet man unter anderem Content-Publisher, Influencer, Cashback- und Gutscheinseiten, Vergleichsportale, Mailing-Partner oder Unternehmen, die Werbemaßnahmen durchführen. Nehmen wir an, ein Kunde plant den Kauf einer Kaffeemaschine. Der erste Kontakt mit dem Produkt kann beim Anschauen eines Videos eines Food-Creators entstehen. Einige Tage später stößt der Nutzer über Google auf ein Ranking der besten Kaffeemaschinen, vergleicht anschließend die Preise in einem Vergleichsportal und sucht vor Abschluss der Bestellung nach einer aktuellen Aktion. Auf dieser einen Customer Journey kann er also mit mehreren unterschiedlichen Publishern in Kontakt kommen.

Interessanterweise zeigen Daten von CJ Affiliate, dass 83 % der analysierten Affiliate-Customer-Journeys nur einen einzigen Publisher umfassten. Gleichzeitig war der durchschnittliche Bestellwert bei Customer Journeys mit mehreren Partnern höher: bei zwei Publishern um 12 %, bei drei um 18 % und bei vier um 20 % im Vergleich zu einer Customer Journey mit nur einem Publisher. Die Untersuchung basierte auf mehr als 143 Millionen Transaktionen und Daten von über 3.000 Werbetreibenden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die analysierten Daten aus den Jahren 2019 bis 2020 stammten. Für Werbetreibende ergibt sich daraus eine wichtige Schlussfolgerung: Publisher müssen nicht miteinander konkurrieren, sondern können sich gegenseitig ergänzen. Einer weckt Interesse, ein anderer hilft beim Vergleich verschiedener Möglichkeiten und ein weiterer führt den Nutzer schließlich zum Kauf.
Der größte Wert eines virtuellen Publishers liegt jedoch nicht allein darin, einen weiteren Klick zu generieren. Ein guter Partner verfügt über etwas, das eine Marke häufig nicht schnell selbst aufbauen kann: eine eigene Community, Reichweite, Sichtbarkeit in Suchmaschinen oder Zugang zu einer bestimmten Nutzergruppe.
Dadurch kann ein Online-Shop an Orten präsent sein, die er zuvor nicht erreicht hat. Ein Hersteller von Outdoor-Ausrüstung kann mit einem Trekking-Portal zusammenarbeiten, ein Zoofachgeschäft mit einem Creator, der ein Profil rund um Hunde betreibt, und eine Kosmetikmarke mit einem Portal, das Produktrankings und Rezensionen veröffentlicht. Statt jedes dieser Medien von Grund auf selbst aufzubauen, nutzt der Werbetreibende das Potenzial von Partnern, die bereits die passende Zielgruppe erreicht haben. Genau deshalb sollte ein Affiliate-Programm als Portfolio verschiedener Vertriebskanäle betrachtet werden und nicht als Sammlung zufälliger Websites, die Links veröffentlichen. Branchenanalysen zeigen, dass eine zu starke Abhängigkeit von nur einer Publisher-Kategorie das weitere Wachstum eines Programms begrenzen kann.
Je besser ein virtueller Publisher zum Produkt passt, desto größer ist die Chance, dass sein Traffic wertvoll ist. Für den Werbetreibenden sollte daher nicht allein die Anzahl der Publisher entscheidend sein, sondern vor allem ihr Verkaufspotenzial und ihre Übereinstimmung mit der Zielgruppe.
Genau die Art der Abrechnung unterscheidet Affiliate-Marketing von vielen klassischen Formen der Online-Werbung. Im CPS-Modell (Cost Per Sale) erhält der Publisher eine Provision, wenn seine Aktivitäten zu einem Verkauf führen. Der Werbetreibende kann daher im Voraus festlegen, welchen Anteil des Transaktionswerts er für die Gewinnung einer Bestellung einsetzen möchte.
Beispielsweise legt ein Online-Shop eine Provision für Verkäufe fest, die von Publishern generiert werden. Ein Partner veröffentlicht einen Ratgeber, ein Produktranking oder einen Beitrag in den sozialen Medien und fügt darin einen Affiliate-Link ein. Wenn Nutzer den Inhalt lediglich lesen, aber keinen Kauf tätigen, fällt im klassischen CPS-Modell keine Verkaufsprovision an. Führt die Empfehlung jedoch zu einer Transaktion, kann das System diese dem entsprechenden Partner zuordnen.
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Das bedeutet nicht, dass jeder virtuelle Publisher ausschließlich in einem einzigen Modell zusammenarbeiten muss. Je nach Art der Maßnahmen sind auch andere Formen der Zusammenarbeit sowie hybride Modelle möglich. Die WebeAds-Plattform unterstützt unter anderem CPS, Flat Fee, Flat Fee + CPS, Barter sowie Barter + CPS. Dadurch kann der Werbetreibende die Bedingungen an den jeweiligen Partner anpassen. Ein Influencer benötigt möglicherweise ein Produkt, um Inhalte zu erstellen, ein großes Portal erwartet eventuell eine zusätzliche Vergütung für eine besondere Platzierung, während ein Publisher mit klarem Verkaufsfokus vor allem an einer attraktiven Provision für die generierten Transaktionen interessiert sein kann. Die wichtigste Veränderung besteht also darin, dass ein virtueller Publisher nicht mehr nur ein Ort ist, an dem eine Marke Werbung einkauft. Er wird zu einem Partner, dessen Interessen direkt mit den Ergebnissen des Werbetreibenden verknüpft sein können.
Die Anzahl der Transaktionen allein zeigt nicht immer, wie wertvoll ein bestimmter virtueller Publisher tatsächlich ist. Zwei Partner können jeweils 50 Bestellungen generieren, doch der erste erreicht hauptsächlich bestehende Kunden, die nach einem Rabatt suchen, während der zweite neue Zielgruppen anspricht, die die Marke zuvor noch nicht kannten. Aus geschäftlicher Sicht kann ihr Einfluss auf die Entwicklung des Shops daher völlig unterschiedlich sein.

Deshalb sollte der Werbetreibende über Klicks und die Anzahl der Verkäufe hinausblicken. Je nach Ziel des Programms lohnt es sich, die Conversion-Rate, den durchschnittlichen Warenkorbwert, den Anteil neuer Kunden oder den von einzelnen Partnern generierten Umsatz zu analysieren. Zunehmend an Bedeutung gewinnt auch Incrementality, also die Frage: Wäre der jeweilige Verkauf auch ohne die Beteiligung des Publishers zustande gekommen? Das ist heute eine der wichtigsten Entwicklungsrichtungen in der Affiliate-Analyse. Ein gutes Beispiel ist ein Content-Publisher, der ein ausführliches Produktranking veröffentlicht. Seine Nutzer benötigen möglicherweise mehrere Tage oder Wochen für ihre Kaufentscheidung, weshalb sich sein Einfluss nicht immer allein anhand des letzten Klicks erkennen lässt. Ein anderer Partner kann dagegen deutlich näher am Abschluss der Bestellung in Erscheinung treten. Moderne Ansätze in der Affiliate-Analyse berücksichtigen deshalb immer häufiger die Position des Partners innerhalb der gesamten Customer Journey und nicht nur den Moment unmittelbar vor der Transaktion.
Der beste virtuelle Publisher ist also nicht immer derjenige, der die meisten Klicks generiert. Am wertvollsten ist derjenige, der ein konkretes Geschäftsziel der Marke erreicht.
Bei klassischer Werbung ist der Zusammenhang oft einfach: Eine Marke startet eine Kampagne, kauft eine bestimmte Reichweite oder eine bestimmte Menge an Traffic, und sobald das Budget gestoppt wird, endet auch die Ausspielung. Bei manchen virtuellen Publishern kann der Effekt jedoch ganz anders aussehen.
Stellen wir uns ein Technologieportal vor, das einen Artikel mit dem Titel „Welche Smartwatch eignet sich zum Laufen?“ veröffentlicht hat. Ein solcher Beitrag kann lange nach seiner Veröffentlichung in den Suchergebnissen erscheinen und weiterhin Traffic generieren. Ähnlich funktionieren ein Ratgeber auf einem Blog, ein YouTube-Video oder ein gut vorbereitetes Produktranking. Ein einmal veröffentlichter Inhalt kann immer wieder neue Nutzer in den Shop führen. Das ist einer der Gründe, warum Content-Publisher als langfristige Partner betrachtet werden sollten und nicht nur als Werbefläche, die für wenige Tage gebucht wird. In der Affiliate-Branche wird zunehmend darauf hingewiesen, dass klassische Attributionsmodelle möglicherweise nicht den vollständigen Wert von Inhalten abbilden, die Kaufentscheidungen bereits in früheren Phasen der Customer Journey beeinflussen.
Natürlich funktioniert nicht jeder Publisher-Typ auf diese Weise. Eine Gutscheinseite, ein Influencer, ein Vergleichsportal oder ein Content-Portal erfüllen jeweils unterschiedliche Aufgaben. Genau deshalb sollte ein gut entwickeltes Programm die Möglichkeit bieten, verschiedene Partner zu testen und zu beobachten, welche von ihnen am besten zu den Anforderungen einer bestimmten Marke passen.
Der Start eines Partnerprogramms bedeutet noch nicht automatisch, dass die besten Publisher sofort damit beginnen, das Angebot aktiv zu bewerben. Auch ein virtueller Publisher betreibt ein Geschäft. Wenn er zwischen mehreren ähnlichen Shops wählen kann, wird er darauf achten, wo seine Aktivitäten die größten Chancen haben, tatsächlich Ergebnisse zu erzielen.
Natürlich spielt die Höhe der Provision eine Rolle, aber ebenso wichtig sind die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Angebots, die Markenbekanntheit, die Qualität des Online-Shops und die Conversion-Rate. Selbst eine hohe CPS-Provision ist nicht besonders attraktiv, wenn Nutzer nach dem Besuch des Shops den Kauf in großer Zahl abbrechen. Der Werbetreibende sollte seinen Partnern außerdem Tools zur Verfügung stellen, die die Bewerbung erleichtern. Dazu können Affiliate-Links, aktuelle Banner, Videomaterialien, Informationen über Aktionen oder Produktfeeds gehören. WebeAds stellt Publishern unter anderem Affiliate-Links, Produkt-Widgets, Banner und Rotatoren, Video-Werbemittel sowie XML-Dateien zur Verfügung. Es lohnt sich außerdem, Publisher regelmäßig über neue Produkte, Rabattcodes, saisonale Kampagnen oder Aktionen wie Black Friday zu informieren. Ein gutes Affiliate-Programm sollte kein statisches Angebot sein, das sich selbst überlassen bleibt. Je mehr Anlässe eine Marke den Publishern bietet, neue Inhalte zu erstellen und Produkte erneut zu bewerben, desto größer kann das Verkaufspotenzial der gesamten Zusammenarbeit sein.
Das größte Potenzial des Affiliate-Marketings entsteht dann, wenn eine Marke nicht mehr nur in einzelnen Kooperationen denkt, sondern beginnt, ein ganzes Partner-Ökosystem aufzubauen. Am Anfang können es nur wenige Partner sein. Einer erstellt eine Rezension, ein anderer bewirbt das Produkt in den sozialen Medien und ein weiterer platziert das Angebot in einem Vergleichsportal. Nach einiger Zeit zeigen die Daten, welche Maßnahmen Verkäufe generieren, wo neue Kunden gewonnen werden und bei welchen Partnern sich ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit lohnt. Dann kann der Werbetreibende die Aktivitäten der besten Publisher ausweiten, neue Partnergruppen testen und die Bedingungen des Programms optimieren. Gerade die Möglichkeit, Ergebnisse zu beobachten, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Das WebeAds-System ermöglicht es Werbetreibenden, Traffic- und Verkaufsstatistiken zu verfolgen und die Zusammenarbeit mit Publishern zu analysieren. Genau an diesem Punkt wird ein einzelner virtueller Publisher Teil eines größeren Ganzen. Statt einer weiteren einmaligen Kampagne entwickelt die Marke einen Kanal, in dem verschiedene Partner Kunden auf ihre eigene Weise erreichen und ihre Ergebnisse miteinander verglichen und optimiert werden können.

Je mehr wertvolle Kontaktpunkte mit Kunden Publisher schaffen, desto mehr Wege können Nutzer zu Deinem Online-Shop führen.
Es gibt nicht den einen Publisher-Typ, der für jeden Werbetreibenden am besten geeignet ist. Ein Elektronikshop kann mit Vergleichsportalen und Technologie-Websites gute Ergebnisse erzielen, eine Kosmetikmarke mit Beauty-Creatorn und Content-Portalen und ein Shop für Wohnausstattung mit Interior-Blogs, Social Media oder Inspirationsportalen. Deshalb lohnt es sich, statt sich ausschließlich auf die Anzahl der Partner zu konzentrieren, eine vielfältige Struktur des Programms aufzubauen. Ein Influencer kann einen Kaufwunsch wecken, ein Content-Publisher Fragen potenzieller Kunden beantworten, ein Vergleichsportal die Auswahl eines konkreten Produkts erleichtern und ein Gutscheinpartner dabei helfen, die Transaktion abzuschließen.
Auch die Qualität des Traffics spielt eine wichtige Rolle. Ein großes Portal, das Tausende von Klicks generiert, ist nicht immer wertvoller als eine kleine spezialisierte Website, die eine sehr präzise Zielgruppe erreicht. Ebenso kann ein Influencer mit einer vergleichsweise kleinen Community bessere Ergebnisse erzielen als ein Creator mit einer um ein Vielfaches größeren Reichweite, wenn seine Zielgruppe tatsächlich zum Kundenprofil der Marke passt.
In der Praxis liefern daher die Daten die beste Antwort. Es lohnt sich, verschiedene virtuelle Publisher zu testen, ihre Ergebnisse zu vergleichen und die Zusammenarbeit mit denjenigen schrittweise auszubauen, die die wertvollsten Ergebnisse liefern.
Affiliate-Marketing muss nicht als Alternative zu Google Ads, Meta Ads, SEO oder Influencer-Marketing betrachtet werden. Deutlich interessantere Ergebnisse können entstehen, wenn sich all diese Kanäle gegenseitig ergänzen.
Social-Media-Werbung kann einem Nutzer ein Produkt zum ersten Mal zeigen. Einige Tage später stößt er auf eine Rezension, die von einem virtuellen Publisher erstellt wurde. Anschließend sucht er nach Bewertungen, vergleicht verfügbare Varianten und gelangt schließlich über eine weitere Quelle zum Shop. Die heutige Customer Journey beschränkt sich nur selten auf einen einzigen Kontakt mit einer Marke. Für den Werbetreibenden bedeutet das, dass Affiliate-Marketing die Präsenz der Marke auf Bereiche ausweiten kann, die von den eigenen Kampagnen nicht abgedeckt werden. Statt selbst Inhalte für jede Nische zu erstellen, weitere Communities aufzubauen oder für Hunderte von Suchanfragen Sichtbarkeit zu gewinnen, kann er mit Partnern zusammenarbeiten, die bereits über solche Ressourcen verfügen.
Erreiche Kunden dort, wo sie Kaufentscheidungen treffen
Ein virtueller Publisher wird damit zu einem weiteren Kontaktpunkt zwischen der Marke und dem potenziellen Kunden. Je besser die Partner auf die Strategie des Werbetreibenden abgestimmt sind, desto größer ist die Chance, dass Affiliate-Marketing die übrigen Kanäle ergänzt, anstatt lediglich mit ihnen zu konkurrieren.
Die eigenständige Suche nach Publishern, das Verhandeln von Bedingungen, das Erstellen von Links, die Kontrolle von Transaktionen und die Abrechnung mit Dutzenden von Partnern kann schnell zeitaufwendig werden. Deshalb besteht eine der grundlegenden Aufgaben eines Affiliate-Netzwerks darin, ein Umfeld zu schaffen, in dem Werbetreibende und Publisher ihre Zusammenarbeit strukturiert und effizient organisieren können.

Nach dem Start eines Affiliate-Programms bei WebeAds kann der Werbetreibende die Zusammenarbeit mit verschiedenen Arten virtueller Publisher ausbauen. Er muss sich dabei nicht ausschließlich auf Influencer oder klassische Content-Portale beschränken. Dadurch kann das Programm an vielen Orten weiterentwickelt werden, an denen potenzielle Kunden nach Inspiration und Informationen suchen, Produkte vergleichen oder Kaufentscheidungen treffen. Gleichzeitig ermöglicht Affiliate-Marketing, die Aktivitäten der Partner mit konkreten Ergebnissen zu verknüpfen. Der Werbetreibende kann Traffic und Transaktionen analysieren, die Aktivität der Publisher überprüfen und bewerten, welche Quellen den Umsatz tatsächlich unterstützen. Mit der Zeit lässt sich der Fokus dadurch von der Frage „Wo ist unsere Werbung erschienen?“ auf eine wesentlich wichtigere Frage verlagern: „Welche Kooperationen bringen uns Kunden?“
So kann WebeAds zu einem Ort werden, an dem sich einzelne Werbemaßnahmen in ein Netzwerk von Partnerschaften verwandeln, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten – die Steigerung des Umsatzes des Werbetreibenden.
Ein virtueller Publisher ist heute nicht mehr nur der Betreiber einer Website, der Platz für ein Banner zur Verfügung stellt. Er kann ein Creator, Experte, Betreiber eines thematischen Portals, ein Vergleichsportal oder ein anderer Partner sein, der Zugang zu Zielgruppen hat, die sich für bestimmte Produkte interessieren. Für den Werbetreibenden liegt der größte Wert darin, das Potenzial vieler solcher Partner gleichzeitig nutzen zu können. Jeder von ihnen kann den Kunden an einem anderen Ort und in einer anderen Phase der Kaufentscheidung erreichen. Einer inspiriert, ein anderer informiert, ein dritter hilft bei der Auswahl eines Angebots und ein weiterer generiert direkt Verkäufe. Es geht also nicht darum, einen einzigen Publisher mit der größten Reichweite zu finden. Entscheidend ist der Aufbau eines Netzwerks wertvoller Kontaktpunkte mit potenziellen Kunden und die datenbasierte Analyse, welche davon das Geschäft am besten unterstützen.
Wenn Du möchtest, dass Deine Produkte von virtuellen Publishern beworben werden und Dir gleichzeitig die Möglichkeit wichtig ist, die Ergebnisse ihrer Aktivitäten zu messen, starte ein Affiliate-Programm bei WebeAds. Statt ausschließlich in weitere Werbekampagnen zu investieren, kannst Du ein Partnernetzwerk aufbauen, dessen Mitglieder gemeinsam mit Deiner Marke verdienen, wenn sie dazu beitragen, konkrete Ergebnisse zu erzielen.




