Online-Shopping aus Sicht des Werbetreibenden – wie erreicht man Kunden effektiv?

9 Juli 2026

Online-Shopping ist zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Alltags der Verbraucher geworden. Heute kaufen Kunden im Internet nicht nur Elektronik, Kleidung oder Kosmetikprodukte, sondern auch Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Wohnaccessoires, Finanzdienstleistungen oder Zugänge zu Apps. Für Werbetreibende bedeutet das eine enorme Chance, zugleich aber auch einen stärkeren Wettbewerb als je zuvor.

Allein einen Online-Shop zu betreiben, reicht nicht aus. Innerhalb weniger Minuten kann ein Kunde die Angebote verschiedener Marken vergleichen, Bewertungen lesen, sich eine Produktrezension ansehen, einen Rabattcode finden und erst danach eine Kaufentscheidung treffen. Laut dem Bericht von Gemius „E-Commerce in Polen 2024“ kaufen 78 % der polnischen Internetnutzer online ein. Der Bericht von DataReportal zeigt zudem, dass Anfang 2025 weltweit 5,56 Milliarden Menschen das Internet nutzten. Das verdeutlicht nicht nur die Größe des Marktes, sondern auch die Intensität des Wettbewerbs um die Aufmerksamkeit der Kunden.

Gemius-Bericht „E-Commerce in Polen 2024“

Gemius-Bericht „E-Commerce in Polen 2024“

Für Werbetreibende lautet die wichtigste Frage heute nicht mehr: „Lohnt es sich, online zu verkaufen?“, sondern: Wie erreicht man Kunden effektiv, bevor sie sich für die Konkurrenz entscheiden? Die Antwort darauf erfordert ein Verständnis der gesamten Customer Journey und nicht nur des letzten Klicks im Warenkorb.

Wie hat sich das Online-Shopping verändert?

Noch vor einigen Jahren begann der Online-Einkauf meist über eine Suchmaschine. Der Kunde gab den Namen eines Produkts ein, verglich die Preise und wählte einen Shop aus. Heute ist dieser Prozess deutlich komplexer. Ein Verbraucher kann ein Produkt zunächst auf TikTok sehen, später eine Bewertung in einem Blog lesen, sich eine Rezension auf YouTube ansehen, den Preis in einem Vergleichsportal prüfen und schließlich nach einem Rabattcode suchen.

Das bedeutet, dass eine Kaufentscheidung nur selten nach einem einzigen Kontakt mit einer Marke getroffen wird. Der Kunde benötigt mehrere Impulse: Inspiration, Informationen, eine Bestätigung der Qualität und häufig einen zusätzlichen Kaufanreiz. Erfolgreicher Online-Verkauf erfordert daher eine gleichzeitige Präsenz an vielen verschiedenen Kontaktpunkten.

Auch Mobile Commerce spielt eine wichtige Rolle. Immer mehr Menschen suchen Produkte über ihr Smartphone und schließen dort auch ihre Einkäufe ab. Lädt eine Website zu langsam, ist das Formular zu lang oder der Bezahlvorgang umständlich, wechselt der Nutzer schnell zur Konkurrenz. Im E-Commerce können selbst kleine Details des Einkaufserlebnisses die Conversion-Rate beeinflussen.

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Online-Kunden kaufen heute anders als früher

Der moderne Kunde ist informierter und vorsichtiger. Er möchte nicht nur eine Produktwerbung sehen. Er möchte wissen, ob das Produkt zu seinen Bedürfnissen passt, wie es im Vergleich zu anderen Angeboten abschneidet und ob andere Nutzer damit zufrieden sind.

Stellen wir uns eine Person vor, die eine Kaffeemaschine kaufen möchte. Zunächst gibt sie bei Google „Beste Kaffeemaschine bis 2.000 PLN“ ein. Sie stößt auf Rankings und Ratgeber. Anschließend sieht sie sich eine Rezension auf YouTube an, prüft die Bewertungen im Online-Shop, vergleicht Preise und sucht nach Sonderangeboten. Erst nach mehreren Kontakten mit unterschiedlichen Inhalten entscheidet sie sich für den Kauf.

Für Werbetreibende ist das eine wichtige Erkenntnis: Online-Verkauf beginnt nicht im Warenkorb. Er beginnt deutlich früher – in der Suchmaschine, in sozialen Medien, in Fachartikeln, Rezensionen, Newslettern und Empfehlungen von Influencern. Eine Marke, die erst am Ende dieser Customer Journey präsent ist, verliert häufig gegen die Konkurrenz, die bereits beim ersten Kontakt Vertrauen aufgebaut hat.

Was beeinflusst die Kaufentscheidungen der Kunden?

Der Preis spielt weiterhin eine wichtige Rolle, ist jedoch längst nicht mehr der einzige Faktor, der über einen Kauf entscheidet. Kunden achten auf Bewertungen, Lieferzeiten, bequeme Zahlungsmöglichkeiten, Rückgabebedingungen, die Vertrauenswürdigkeit des Shops und die Qualität der Produktpräsentation.

Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle. Verbraucher kaufen eher in einem Shop, den sie kennen, von dem sie bereits gehört haben oder der in wertvollen Inhalten erwähnt wird. Deshalb sind Content-Marketing, SEO und Influencer-Marketing im E-Commerce so wichtig. Sie helfen dabei, Glaubwürdigkeit aufzubauen, noch bevor der Kunde die Produktseite besucht.

Auch Sonderangebote spielen eine wichtige Rolle. Ein Rabattcode, Cashback oder kostenloser Versand können darüber entscheiden, ob der Warenkorb abgeschlossen wird. Das bedeutet nicht, dass eine Marke ausschließlich über den Preis konkurrieren sollte. Vielmehr geht es darum, dem Kunden einen zusätzlichen Kaufanreiz zu bieten, wenn er bereits kurz vor dem Abschluss steht.

Warum reicht ein einziger Werbekanal nicht mehr aus?

Viele Werbetreibende stützen ihren Online-Verkauf weiterhin hauptsächlich auf einen einzigen Kanal, meist Google Ads oder Meta Ads. Das kann eine Zeit lang funktionieren, ist jedoch riskant. Die Klickpreise steigen, der Wettbewerb nimmt zu und Nutzer treffen ihre Entscheidungen gleichzeitig an vielen verschiedenen Kontaktpunkten.

Erfolgreiches E-Commerce-Marketing sollte verschiedene Maßnahmen miteinander verbinden. SEO hilft dabei, Menschen zu erreichen, die nach Informationen suchen. Content-Marketing informiert und schafft Vertrauen. Soziale Medien inspirieren und zeigen das Produkt im alltäglichen Kontext. Influencer-Marketing stärkt die Wirkung von Empfehlungen. E-Mail-Marketing erinnert an das Angebot und unterstützt die Rückkehr in den Online-Shop.

Erst die Verbindung dieser Kanäle schafft eine Strategie, die entlang der gesamten Customer Journey wirkt. Der Werbetreibende kämpft dann nicht ausschließlich um den letzten Klick, sondern baut die Präsenz der Marke vom ersten Interesse bis zum Abschluss der Transaktion auf.

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Affiliate-Marketing und Online-Shopping

Affiliate-Marketing passt hervorragend zu der Art und Weise, wie Online-Shopping heute funktioniert. Kunden gelangen häufig nicht direkt über eine Werbeanzeige zum Angebot eines Shops, sondern über einen Blog, ein Ranking, ein Preisvergleichsportal, eine Rabattcode-Website, einen Influencer, einen Newsletter oder ein Themenportal.

Genau hier verschafft Affiliate-Marketing dem Werbetreibenden einen großen Vorteil. Es ermöglicht die Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern, die Kunden in unterschiedlichen Phasen ihrer Kaufentscheidung erreichen. Ein Blogger kann informieren, ein Influencer das Produkt in der Praxis zeigen, ein Vergleichsportal bei der Auswahl helfen und eine Rabattcode-Website den Kaufabschluss fördern.

Am wichtigsten ist jedoch, dass der Werbetreibende im Affiliate-Marketing erfolgsabhängig abrechnen kann. Statt ausschließlich für Reichweite oder Klicks zu bezahlen, zahlt er für einen Verkauf, einen Lead oder eine andere festgelegte Aktion. Für Online-Shops ist dies eine sichere Möglichkeit, den Umsatz zu skalieren, insbesondere wenn das Marketingbudget genau kontrolliert werden muss.

Wie hilft WebeAds Werbetreibenden dabei, den Online-Umsatz zu steigern?

WebeAds unterstützt Marken dabei, Kunden genau dort zu erreichen, wo sie tatsächlich ihre Kaufentscheidungen treffen. Das Affiliate-Netzwerk bringt Werbetreibende mit Publishern, Influencern, Content-Plattformen, Vergleichsportalen, Rabatt- und Aktionsseiten sowie weiteren Partnern zusammen, die den Online-Verkauf in einem erfolgsabhängigen Vergütungsmodell unterstützen können.

Für den Werbetreibenden bedeutet das eine größere Kontrolle über das Budget. Die Kampagne kann auf Grundlage konkreter Daten weiterentwickelt werden: der Anzahl der Transaktionen, des Warenkorbwerts, der Traffic-Quelle, der Qualität der Verkäufe und des tatsächlichen Return on Investment. Dadurch muss die Marke nicht raten, welche Maßnahmen am besten funktionieren – sie kann sie messen und skalieren.

WebeAds eignet sich besonders gut für Online-Shops, die ihren Umsatz steigern möchten, ihre gesamte Strategie jedoch nicht ausschließlich auf bezahlte Werbung stützen wollen. Affiliate-Marketing ermöglicht es, die Reichweite zu vergrößern, neue Zielgruppen zu erreichen und gleichzeitig ein erfolgsabhängiges Vergütungsmodell beizubehalten.

Der häufigste Fehler von Werbetreibenden

Einer der größten Fehler im Online-Verkauf besteht darin, den Kunden ausschließlich aus der Perspektive des letzten Klicks zu betrachten. Wenn ein Nutzer nach dem Aufrufen eines Rabattcodes einen Kauf tätigt, bedeutet das nicht, dass frühere Kontakte mit der Marke keine Rolle gespielt haben. Möglicherweise hat er zuvor eine Rezension gelesen, ein Video angesehen, auf eine Anzeige geklickt oder einen Fachartikel entdeckt.

Eine wirksame Strategie sollte sich daher nicht auf einen einzigen Kanal stützen. Online-Shopping ist ein Prozess und kein einzelnes Ereignis. Werbetreibende, die diesen Prozess verstehen, können ihr Budget besser planen, effektivere Partner auswählen und ihre Verkäufe planbarer steigern.

Online-Shopping beginnt bereits vor dem Besuch des Shops

Online-Shopping beginnt nicht erst mit dem Klick auf „Jetzt kaufen“. Es beginnt viel früher – in der Suchmaschine, in sozialen Medien, in Blogartikeln, Rezensionen, Vergleichsportalen, Newslettern und Empfehlungen von Influencern.

Werbetreibende, die erfolgreich online verkaufen möchten, müssen daher entlang der gesamten Customer Journey präsent sein. Es reicht nicht aus, lediglich Traffic in den Online-Shop zu bringen. Darüber hinaus gilt es, Vertrauen aufzubauen, die Kaufentscheidung zu unterstützen und dem Nutzer einen überzeugenden Grund zu geben, sich gerade für dieses Angebot zu entscheiden.

Affiliate-Marketing ermöglicht es, all diese Elemente in einem messbaren System miteinander zu verbinden. Mit WebeAds können Werbetreibende mit Publishern und Influencern zusammenarbeiten, Kunden gleichzeitig an verschiedenen Kontaktpunkten erreichen und ihre Maßnahmen auf Basis realer Ergebnisse abrechnen.

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