Noch vor etwa einem Jahrzehnt war die Auswahl der Werbekanäle vergleichsweise einfach. Eine Marke konnte in Fernsehwerbung, Printmedien, Radio, Außenwerbung oder Verkaufsmaßnahmen am Point of Sale investieren. Heute stehen Werbetreibenden Dutzende von Instrumenten zur Verfügung: SEO, Content-Marketing, Social Media, Influencer-Marketing, E-Mail-Marketing, Performance-Marketing, Affiliate-Marketing, Programmatic Advertising, Videokampagnen, Automatisierung, KI und vieles mehr. Das Problem besteht darin, dass eine größere Auswahl nicht immer zu einer einfacheren Entscheidung führt.
Viele Werbetreibende stellen sich heute die Frage: Welche Marketingarten tragen wirklich zur Umsatzsteigerung bei und welche erhöhen lediglich die Reichweite oder die Markenbekanntheit?
Das ist wichtig, denn Marketingbudgets werden immer genauer ausgewertet. Unternehmen möchten wissen, wie hoch die Kosten für die Gewinnung eines Kunden sind, welcher Kanal den besten ROAS erzielt und welche Maßnahmen tatsächlich zum Umsatz beitragen. Nach Angaben von IAB Polska ist der Online-Werbemarkt in Polen im Jahr 2024 um rund 20 % gewachsen. Die am schnellsten wachsende Kategorie war dabei Online-Videowerbung. Auch Mobile gewinnt zunehmend an Bedeutung und macht bereits einen erheblichen Anteil der Digitalausgaben aus. Dieser Artikel hilft dabei, die wichtigsten Marketingarten zu strukturieren, ihre Einsatzmöglichkeiten zu verstehen und zu beurteilen, welche Strategien sich am besten zur Umsatzsteigerung eignen. Außerdem zeigen wir, warum Affiliate-Marketing für Werbetreibende, die für Ergebnisse statt für Versprechen bezahlen möchten, zu einem der sichersten Modelle wird.
Marketingarten umfassen unterschiedliche Strategien, Kanäle und Methoden, um Kunden zu erreichen. Jede davon erfüllt eine andere Funktion im Verkaufsprozess. Einige steigern die Markenbekanntheit, andere informieren die Zielgruppe, wieder andere generieren Traffic, und manche unterstützen direkt die Conversion.
Deshalb gibt es nicht die eine beste Marketingstrategie für jedes Unternehmen. Ein Online-Modegeschäft benötigt eine andere Kombination von Maßnahmen als eine B2B-Marke, die Software verkauft, eine Hotelkette, ein Finanzunternehmen oder ein Kosmetikhersteller.
Zum Beispiel:
Der größte Fehler von Werbetreibenden besteht darin, alle Kanäle gleich zu behandeln. Eine Reichweitenkampagne sollte nicht ausschließlich anhand der Verkäufe in der ersten Woche bewertet werden, und eine Performance-Kampagne sollte nicht nur nach der Anzahl der Einblendungen beurteilt werden. Gutes Marketing beginnt mit dem Verständnis des Ziels.
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Traditionelles Marketing umfasst Offline-Maßnahmen wie Fernsehen, Radio, Printmedien, Plakatwerbung, Flyer, Veranstaltungen oder Sponsoring. Über Jahrzehnte hinweg war es die wichtigste Methode zum Aufbau von Markenbekanntheit.
Sein größter Vorteil ist nach wie vor die Reichweite. Fernseh- oder Außenwerbung kann schnell eine breite Zielgruppe erreichen und die Bekanntheit eines neuen Produkts steigern. Für große FMCG-Marken, Banken, Telekommunikationsanbieter oder Handelsketten können solche Maßnahmen weiterhin sinnvoll sein. Problematisch wird es jedoch bei der Erfolgsmessung.
Bei traditionellen Medien ist es schwieriger, folgende Fragen eindeutig zu beantworten:
Genau deshalb werden immer größere Teile der Budgets in digitale Kanäle verlagert. Im Digital Marketing können Werbetreibende Klicks, Conversions, Traffic-Quellen, den Warenkorbwert und das Verhalten der Nutzer nach dem Besuch der Website verfolgen.
Das bedeutet nicht, dass traditionelles Marketing nicht mehr funktioniert. Vielmehr übernimmt es in modernen Strategien zunehmend eine unterstützende Funktion beim Markenaufbau, während der Verkauf und die Erfolgsmessung von Online-Kanälen übernommen werden.
Online-Marketing ist eine breite Kategorie, die alle online durchgeführten Werbemaßnahmen umfasst. Dazu gehören unter anderem SEO, Google Ads, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing, Influencer-Marketing, Content-Marketing, Programmatic Advertising, Video-Marketing und Affiliate-Marketing.
Seine Bedeutung wächst, da Verbraucher immer mehr Zeit im Internet verbringen. Der Bericht „Digital 2025“ von DataReportal zeigt, dass weltweit bereits rund 5,56 Milliarden Menschen das Internet nutzen und digitale Kanäle bei der Entdeckung von Marken, dem Vergleich von Angeboten und beim Online-Shopping eine immer größere Rolle spielen.

Für Werbetreibende bietet Online-Marketing drei entscheidende Vorteile:
In der Praxis ermöglicht Online-Marketing Unternehmen, mehrere Strategien gleichzeitig zu testen und das Budget dorthin zu verlagern, wo die besten Ergebnisse erzielt werden.
SEO, also die Suchmaschinenoptimierung von Websites, zielt darauf ab, die Sichtbarkeit einer Website in den organischen Suchergebnissen von Google zu erhöhen. Sie gehört zu den wichtigsten Marketingarten für Unternehmen, die Traffic gewinnen möchten, ohne für jeden Klick bezahlen zu müssen.
SEO eignet sich besonders gut, wenn Kunden aktiv nach Informationen, Produkten oder Dienstleistungen suchen. Ein Nutzer gibt beispielsweise bei Google Folgendes ein:
Wenn eine Marke in den Suchergebnissen weit oben erscheint, gewinnt sie wertvollen Traffic von Personen, die bereits einen konkreten Bedarf haben.
Die größten Vorteile von SEO:
SEO hat jedoch einen Nachteil: Es braucht Zeit. Ergebnisse zeigen sich nur selten bereits nach wenigen Tagen. Deshalb eignet sich SEO am besten als Grundlage einer langfristigen Strategie und nicht als kurzfristige Verkaufsmaßnahme.
Beim Content-Marketing werden wertvolle Inhalte erstellt, die der Zielgruppe dabei helfen, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen und das Angebot einer Marke besser zu verstehen. Dazu können Blogartikel, Ratgeber, Berichte, E-Books, Fallstudien, Webinare, Podcasts, Infografiken oder Videoinhalte gehören.
Für Werbetreibende ist Content-Marketing besonders wichtig, da moderne Kunden nur selten sofort kaufen. Zunächst suchen sie nach Informationen, vergleichen Lösungen, lesen Bewertungen, analysieren die Vorteile und treffen erst danach eine Entscheidung.

Guter Content beantwortet die Fragen der Kunden in jeder Phase des Funnels:
Content-Marketing unterstützt SEO, Social Media und Affiliate-Kampagnen optimal. Ein Fachartikel kann über Google Traffic generieren, in einem Newsletter verwendet, in eine LinkedIn-Ads-Kampagne eingebunden und von Affiliate-Publishern zur Information der Nutzer genutzt werden.
Die größte Stärke des Content-Marketings besteht darin, dass es nicht aufdringlich verkauft. Zunächst schafft es Vertrauen und führt erst später zur Conversion.
Social-Media-Marketing umfasst Maßnahmen auf Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn, YouTube, Pinterest oder X. Es gehört zu den sichtbarsten Marketingarten, insbesondere für B2C-Marken.
Social Media ermöglichen es:

Gleichzeitig wird der Wettbewerb in den sozialen Medien immer stärker. Die organische Reichweite ist begrenzt, die Werbekosten steigen und die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer wird immer kürzer. Deshalb reicht es nicht aus, lediglich ein Unternehmensprofil zu betreiben.
Für Werbetreibende funktionieren soziale Medien am besten, wenn sie mit anderen Kanälen kombiniert werden: Influencer-Marketing, Remarketing, Affiliate-Marketing, Videokampagnen und E-Commerce. Ein Beitrag kann Aufmerksamkeit erzeugen, doch erst ein Link, ein Rabattcode, eine Landingpage und ein gut geplanter Funnel verwandeln diese Aufmerksamkeit in Verkäufe.
Beim Influencer-Marketing arbeiten Marken mit Content-Creatorn zusammen, die über eine eigene Community verfügen und die Entscheidungen ihrer Zielgruppe beeinflussen. Es gehört zu den Marketingarten, die besonders stark auf Vertrauen basieren.
Ein Kunde kann eine Bannerwerbung ignorieren, bei der Empfehlung einer Person, der er seit Monaten folgt, jedoch aufmerksam werden. Deshalb sind Influencer besonders in Branchen wirksam, in denen Emotionen, Lifestyle, Meinungen und Produkterfahrungen eine wichtige Rolle spielen: Beauty, Fashion, Parenting, Fitness, Reisen, Food, Technologie oder persönliche Finanzen.
Influencer-Marketing kann unterschiedliche Ziele verfolgen:
Die größte Herausforderung? Die Messbarkeit. Deshalb wird Influencer-Marketing immer häufiger mit Affiliate-Marketing kombiniert. Der Influencer erhält einen individuellen Link oder Rabattcode, und der Werbetreibende kann erkennen, welcher Creator Klicks, Leads oder Verkäufe generiert hat. Dadurch ist der Influencer nicht mehr ausschließlich ein Reichweitenkanal, sondern wird zum Performance-Partner.
E-Mail-Marketing gehört zu den ältesten, aber weiterhin sehr wirksamen Formen des Online-Marketings. Es umfasst die Kommunikation mit Empfängern über Newsletter, Automatisierungen, Transaktionsnachrichten, Werbekampagnen und informative E-Mail-Sequenzen.
Sein Vorteil liegt darin, dass die Marke mit ihrem eigenen Empfängerkreis kommuniziert. Dadurch ist sie weder vollständig von den Algorithmen der sozialen Medien noch von steigenden Klickkosten abhängig. Nach Angaben von Litmus erzielen manche Unternehmen mit E-Mail-Marketing für jeden investierten Dollar einen Ertrag von 10 bis 36 Dollar. Andere Branchen-Benchmarks nennen häufig einen durchschnittlichen Ertrag von rund 36 Dollar pro investiertem Dollar.
E-Mail-Marketing eignet sich besonders gut für:
Für Werbetreibende ist die wichtigste Erkenntnis einfach: E-Mail-Marketing funktioniert am besten, wenn es auf Segmentierung, Personalisierung und Automatisierung basiert. Ein einziger Newsletter für alle reicht heute nicht mehr aus.
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Performance-Marketing ist ein Ansatz, bei dem Werbemaßnahmen anhand konkreter Ergebnisse bewertet werden. Dazu können Klicks, Leads, Registrierungen, Verkäufe, App-Installationen oder andere messbare Aktionen gehören.
Zum Performance-Marketing gehören unter anderem:

Sein größter Vorteil ist die Messbarkeit. Werbetreibende können überprüfen, wie hoch die Kosten für die Gewinnung eines Kunden sind und welche Kampagnen den besten Return on Investment erzielen.
Performance-Marketing hat jedoch auch seine Grenzen. Wenn sich eine Marke ausschließlich auf schnelle Verkäufe konzentriert, kann sie den Aufbau von Markenbekanntheit und Kundenloyalität vernachlässigen. Deshalb kombinieren die besten Strategien Performance-Marketing mit Imagekampagnen, Content, Influencern und Kundenbindung.
Affiliate-Marketing gehört zu den effizientesten Marketingarten für Unternehmen, die ihren Umsatz bei kontrolliertem Budgetrisiko steigern möchten.
In diesem Modell arbeitet der Werbetreibende mit Publishern, Influencern, Bloggern, Vergleichsportalen, thematischen Websites oder Content-Partnern zusammen. Die Partner bewerben das Angebot der Marke und erhalten ihre Vergütung erst dann, wenn sie ein zuvor festgelegtes Ergebnis erzielen.
Das kann Folgendes sein:
Der größte Vorteil des Affiliate-Marketings besteht darin, dass Werbetreibende nicht allein für das Versprechen bezahlen, potenzielle Kunden zu erreichen. Sie bezahlen für ein Ergebnis. Das ist besonders in Zeiten steigender Werbekosten und eines zunehmenden Drucks auf den ROI wichtig. Im Affiliate-Marketing ist das Budget direkt an den geschäftlichen Erfolg gekoppelt.
Affiliate-Marketing wächst, weil es die wichtigsten Bedürfnisse von Werbetreibenden erfüllt:
Für ein E-Commerce-Unternehmen kann Affiliate-Marketing einen zusätzlichen Vertriebskanal darstellen. Für eine Finanzmarke kann es eine Quelle für Leads sein. Für eine App bietet es eine Möglichkeit, Registrierungen zu gewinnen. Für einen Online-Shop bedeutet es die Zusammenarbeit mit Influencern und Publishern, die Produkte gegen Provision bewerben. Der gesamte Markt für digitale Werbung wächst in Europa dynamisch. Laut IAB Europe überschritten die digitalen Werbeausgaben im Jahr 2024 die Marke von 100 Milliarden Euro. Das zeigt, welche wichtige Rolle digitale Kanäle in den Werbestrategien von Unternehmen spielen.
Vor diesem Hintergrund ist Affiliate-Marketing besonders attraktiv, da es die Reichweite zahlreicher Partner mit einem erfolgsorientierten Abrechnungsmodell verbindet.
Nicht jede Marketingart funktioniert auf die gleiche Weise. Manche Kanäle eignen sich hervorragend zum Markenaufbau, andere helfen dabei, Kunden zu informieren, und wieder andere unterstützen den Verkauf besonders effektiv.
Zur Orientierung kann man es so betrachten:
| Marketingart | Markenaufbau | Verkauf | ROI-Messung |
|---|---|---|---|
| Traditionelles Marketing | hoch | mittel | niedrig |
| SEO | hoch | mittel bis hoch | mittel bis hoch |
| Content-Marketing | hoch | mittel | mittel |
| Social-Media-Marketing | hoch | mittel | mittel |
| Influencer-Marketing | hoch | mittel bis hoch | mittel/hoch beim Affiliate-Marketing |
| E-Mail-Marketing | mittel | hoch | hoch |
| Performance-Marketing | mittel | hoch | hoch |
| Affiliate-Marketing | mittel bis hoch | sehr hoch | sehr hoch |
Die wichtigste Erkenntnis: Wenn das Ziel ein schneller und messbarer Verkauf ist, erzielen in der Regel datenbasierte und erfolgsabhängig abgerechnete Kanäle die besten Ergebnisse: Performance-Marketing, E-Mail-Marketing und Affiliate-Marketing.
Wenn das Ziel darin besteht, einen Markt aufzubauen, Kunden zu informieren oder die Markenbekanntheit zu steigern, lohnt es sich außerdem, in SEO, Content-Marketing, Influencer-Marketing und Social Media zu investieren. Die stärkste Strategie entsteht, wenn die einzelnen Kanäle nicht miteinander konkurrieren, sondern sich gegenseitig ergänzen.
Erfolgreiches Marketing bedeutet nicht, einen einzigen Kanal auszuwählen und alle anderen zu ignorieren. Es geht vielmehr darum, ein System aufzubauen, in dem jede Marketingart eine klar definierte Rolle erfüllt.

Ein beispielhafter Funnel kann folgendermaßen aussehen:
In einem solchen Modell handelt der Werbetreibende nicht planlos. Er weiß, warum er jeden einzelnen Kanal nutzt und wie dessen Wirksamkeit gemessen werden kann.
WebeAds unterstützt Marken dabei, das Potenzial des Affiliate-Marketings zu nutzen und es mit anderen Marketingarten zu verbinden: Influencer-Marketing, Content-Marketing, Social Media und Performance-Marketing.
Für Werbetreibende bedeutet das Zugang zu Partnern, die das Angebot über verschiedene Kanäle bewerben können – in einem erfolgsorientierten Modell. Anstatt ausschließlich für Reichweite oder Klicks zu bezahlen, kann die Marke nach einer konkreten Aktion abrechnen.
WebeAds unterstützt Werbetreibende in folgenden Bereichen:
Das ist besonders wichtig für Unternehmen, die ihren Umsatz steigern möchten, ohne ihr Budget für Kanäle zu verschwenden, deren Wirksamkeit sich nicht eindeutig bewerten lässt. WebeAds hilft dabei, die Frage zu beantworten, die sich heute jeder Werbetreibende stellt: Welche Maßnahmen führen tatsächlich zu Verkäufen?
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Es gibt keine universelle Marketingart, die für jedes Unternehmen geeignet ist. SEO erhöht die Sichtbarkeit, Content-Marketing informiert Kunden, Social Media erzeugen Aufmerksamkeit, Influencer schaffen Vertrauen, E-Mail-Marketing unterstützt die Kundenbindung und Performance-Marketing sowie Affiliate-Marketing helfen dabei, Verkäufe zu messen und zu skalieren.
Am wichtigsten ist es, die Strategie auf das jeweilige Geschäftsziel abzustimmen.
Wenn Du die Markenbekanntheit steigern möchtest, investiere in Content-Marketing, Social Media, Influencer-Marketing und Video. Wenn Du Deinen Umsatz messbar erhöhen möchtest, setze auf Performance-Marketing, E-Mail-Marketing und Affiliate-Marketing.
Für Werbetreibende, die Wert auf Budgetkontrolle, Daten und eine erfolgsabhängige Abrechnung legen, ist Affiliate-Marketing eine der praktischsten Lösungen.
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