Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und der wachsenden Beliebtheit von TikTok erzielt Meta Platforms weiterhin enorme Einnahmen. Nahezu 100 % der Einnahmen der Plattform von Mark Zuckerberg stammen aus Werbung. Kein Wunder: Facebook wird jeden Monat von fast 2 Milliarden Menschen besucht. Das ist eine riesige Gruppe potenzieller Kunden, die Werbetreibende nicht ignorieren können. Deshalb lohnt es sich zu erfahren, wie Facebook-Werbung für einen Online-Shop funktioniert und wie man sie startet.
Die erste Version des Portals von Mark Zuckerberg wurde am 4. Februar 2004 gestartet und hieß damals TheFacebook. An dem Projekt waren auch seine Kommilitonen Dustin Moskovitz, Chris Hughes und Eduardo Saverin beteiligt. Das Portal selbst war ausschließlich für Studierende der Harvard University bestimmt. Über TheFacebook konnten registrierte Studierende frühere Bekanntschaften aus der Studienzeit finden und pflegen. Zusätzlich hatten sie die Möglichkeit, Nachrichten und sogar Fotos auszutauschen.
TheFacebook stieß innerhalb kürzester Zeit auf enormes Interesse. Bereits in den ersten zwei Wochen nach dem Start registrierten sich mehr als zwei Drittel der Studierenden auf der Plattform. Die beeindruckende Entwicklung der Plattform veranlasste die Gründer dazu, ins Silicon Valley umzuziehen. In Palo Alto richteten sie ihren ersten Firmensitz ein, der sich heute über vier Gebäude erstreckt.
Im Jahr 2005 wurde das Portal in Facebook umbenannt und auf internationalen Märkten eingeführt. Im darauffolgenden Jahr erschien die mobile Version von Facebook, die den Zugang zur beliebten Plattform erheblich erleichterte. Kurz darauf konnten auch Unternehmen dort eigene Seiten erstellen und Facebook-Werbung nutzen.
Das Jahr 2012 war für Mark Zuckerberg reich an denkwürdigen Ereignissen. Erstens kaufte Facebook Instagram für die beeindruckende Summe von einer Milliarde US-Dollar. Außerdem feierte die beliebte Plattform ihr Börsendebüt an der Nasdaq und erreichte bereits mehr als eine Milliarde Nutzer!
Vom Studentenprojekt zu einem Ort, an dem wir unsere Fotos und Gedanken teilen. Facebook ist auch zu einer Plattform geworden, auf der wir werben, Geld verdienen und mehr über das Geschäftsleben lernen. Man muss zugeben, dass die Entwicklung dieser Plattform trotz einiger Höhen und Tiefen wirklich beeindruckend ist. Facebook gehört zu den größten Werbeplattformen und ermöglicht nicht nur Unternehmen, sondern auch privaten Nutzern, Geld zu verdienen. Das Veröffentlichen von Affiliate-Links und das Empfehlen von Produkten eines Werbetreibenden im Rahmen eines Partnerprogramms ist auf Facebook für alle zugänglich. Dadurch kann jeder Nutzer dieser Plattform mit Affiliate-Marketing Geld verdienen.
Sobald Facebook über den universitären Kreis hinausging, ermöglichten die Entwickler der Plattform Unternehmen, eigene Seiten zu erstellen. Dadurch können Marken mit ihren Zielgruppen in Kontakt treten und neue potenzielle Kunden gewinnen. Bezahlte Facebook-Werbung unterstützt sie dabei zweifellos zusätzlich.
Facebook Ads ist ein Tool für Werbung in großem Maßstab. Es ermöglicht, Zielgruppen präzise anzusprechen, die in zahlreiche Kategorien unterteilt sind. Außerdem lassen sich Werbemittel erstellen, die auf Facebook, Instagram, im Messenger und im Audience Network ausgespielt werden. Das Audience Network ist das Werbenetzwerk von Facebook. Es ermöglicht, nicht nur Nutzer der Meta-Plattformen zu erreichen, sondern auch Personen, die Facebook nicht verwenden.
Du bist auf Facebook sicherlich schon mehr als einmal auf Werbung gestoßen. Welche Anzeigen in Deinem Feed erscheinen, hängt stark davon ab, wie Du auf bestimmte Inhalte reagierst. Wenn Du häufig Beiträge zum Thema Marketing liest, signalisierst Du dem Algorithmus, dass Dich solche Inhalte interessieren. Du wirst einer bestimmten Zielgruppe zugeordnet und bekommst deshalb Anzeigen für Marketing-Schulungen angezeigt.
Der Facebook-Algorithmus sammelt kontinuierlich Daten und lernt das Verhalten der Nutzer. Dadurch ist Facebook-Werbung eine effektive Möglichkeit, die für Dich relevante Zielgruppe zu erreichen.
Welches Abrechnungsmodell Du wählst, hängt eng mit Deinem geplanten Budget zusammen. Die grundlegenden Abrechnungsmodelle für Facebook-Kampagnen sind CPM und CPC.
Bei einem CPM von 100 PLN kosten jeweils 1.000 Einblendungen Deiner Werbeanzeige 100 PLN. Aber Achtung: Das bedeutet nicht, dass die Werbung 1.000 einzelne Personen erreicht hat. Eine Werbeanzeige kann derselben Person schließlich mehrfach angezeigt werden.
Ein CPC (Cost per Click) von 3 PLN bedeutet, dass Du für jeden Klick auf eine Werbeanzeige 3 PLN zahlst. Dieses Modell ist etwas sicherer als CPM, da es tatsächliche Klicks und hochwertigen Traffic gewährleistet.
Wenn Du einen Online-Shop betreibst und das CPS-Abrechnungsmodell, also eine Provision pro Verkauf, einsetzen möchtest, solltest Du unbedingt den Artikel über Partnerprogramme lesen.
Im Werbeanzeigenmanager erstellst und verwaltest Du Deine Anzeigen. Dort kannst Du Deine Kampagnen einsehen, Änderungen vornehmen und ihre Leistung überprüfen.
Das Facebook-Ads-Werbesystem funktioniert nach dem Auktionsprinzip. Das bedeutet, dass alle Anzeigen miteinander konkurrieren. Das System spielt diejenigen Anzeigen aus, die die höchsten Erfolgschancen haben. Welche Anzeigen diese Voraussetzungen erfüllen, entscheidet der Facebook-Algorithmus. Auf Grundlage der gesammelten Daten kann der Algorithmus die Anzeigen gezielt Personen ausspielen, bei denen die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, dass sie das Ziel der Werbekampagne erfüllen. Besteht das Kampagnenziel darin, mehr „Gefällt mir“-Angaben für eine Seite zu erhalten, richtet der Algorithmus die Anzeigen an Personen, die bereits viele Seiten mit „Gefällt mir“ markiert haben. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass sie auch die beworbene Seite mit „Gefällt mir“ markieren.
Das Facebook-Ads-Werbesystem ist sehr komplex. Es lohnt sich, den Umgang damit sowie seine Optimierung zu erlernen, damit das Werbebudget nicht verschwendet wird.
Wenn Du Deine erste Werbekampagne mit Facebook Ads starten möchtest, benötigst Du eine Unternehmensseite auf Facebook. Diese kannst Du bequem über den Business Manager verwalten. Die Seite ist mit Deinem privaten Konto verknüpft, stellt jedoch einen separaten Bereich für die Bewerbung Deines Unternehmens dar. Unternehmensseiten auf Facebook bieten zahlreiche Funktionen, die auf privaten Profilen nicht verfügbar sind. Dazu gehören beispielsweise die Möglichkeit, Beiträge zu bewerben, Werbekampagnen zu erstellen und statistische Daten zu analysieren.
Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich der Art des Unternehmens, für das Du eine Facebook-Unternehmensseite erstellen möchtest. Dabei kann es sich um eine Seite für einen Online-Shop, ein Kosmetikstudio, ein Restaurant, eine Schule oder ein Kino handeln. Auch Influencer und andere Social-Media-Nutzer, die große Communitys aufbauen möchten, erstellen häufig eine Unternehmensseite.
Die Einrichtung eines Werbekontos wird im Hilfebereich für Unternehmen von Meta sehr verständlich erklärt. Kurz gesagt genügt es, im Business Manager ein Werbekonto zu erstellen und eine Zahlungsmethode auszuwählen. Bis vor Kurzem war es lediglich möglich, eine Kredit- oder Debitkarte zu hinterlegen, von der das System die fälligen Beträge automatisch abbuchte. Inzwischen können auch Guthaben im Voraus aufgeladen werden, sodass Du direkt mit Deinen Werbemaßnahmen beginnen kannst.
Facebook-Werbung besteht in der Regel aus einer Grafik oder einem Video mit Werbetext und einem CTA-Button. Bevor wir jedoch die eigentliche Werbeanzeige erstellen, müssen wir zunächst den gesamten Prozess zur Einrichtung der Werbekampagne durchlaufen. Dabei sollten wir mit der Festlegung der folgenden Parameter beginnen:
An dieser Stelle ist erwähnenswert, dass Du mit dem Werbeanzeigenmanager auch Deine Beiträge bewerben kannst. Wähle insbesondere solche Beiträge aus, die nach ihrer Veröffentlichung besonders beliebt waren und deren Inhalte weiterhin aktuell sind.

Artur Jabłoński ist Spezialist für die Durchführung erfolgreicher Kampagnen auf Facebook und Instagram. Neben der Leitung seiner eigenen Marketingagentur digitalk bietet er auch Schulungen an und verkauft eigene Kurse zu diesem Thema. Natürlich nutzt er Facebook Ads, um seine Produkte zu bewerben. Die oben dargestellte Werbeanzeige wurde erstellt, um Kunden für die Schulungen zu gewinnen. Der CTA-Button „Weitere Informationen“ führt den Nutzer auf die Website arturjablonski.com, auf der Interessierte weitere Einzelheiten zu den Schulungen finden können.
In diesem Fall wurde eine statische Werbeanzeige verwendet, die Artur Jabłoński sowie einen kurzen und klaren Werbeslogan zeigt, der zugleich das Thema der Schulung ist. Es ist wichtig zu wissen, dass die Textmenge auf Werbebildern vom Facebook-Ads-System nicht mehr begrenzt wird. Aus Gründen der Wirksamkeit wird jedoch empfohlen, dass Bilder nicht mehr als 20 % Text enthalten.

Oben sehen wir ein Beispiel für eine Karussellanzeige des Unternehmens RoseBelle. Das Karussell eignet sich hervorragend zur Präsentation von Produkten aus einem Online-Shop. Der CTA-Button „Jetzt kaufen“ führt den Nutzer direkt zum jeweiligen Produkt im Online-Shop.

Oben sehen wir ein Beispiel für eine Videoanzeige. Piotr Chmielewski von der Agentur Social Media Now spricht über die Facebook-Prüfung. Der CTA-Button „Jetzt reservieren“ führt den Nutzer zur Anmeldeseite für die PRO-Schulung zu Facebook und Instagram. Das Videoformat eignet sich hervorragend, um Kunden anzusprechen, die Inhalte lieber in dieser Form konsumieren.
Wie bereits ganz am Anfang erwähnt, wurde Instagram im Jahr 2012 von Mark Zuckerberg übernommen. Daher werden Werbeanzeigen standardmäßig sowohl auf Facebook als auch auf Instagram ausgespielt.

Eine Werbeanzeige in der Messenger-App fügt sich nahtlos in das Chatfenster ein. Sie ist relativ klein und sieht im Grunde wie eine bereits begonnene Unterhaltung aus. Eine Anzeige in Instagram Stories kann als Bild oder Video ausgespielt werden. Eine Anzeige im Instagram-Feed hingegen sieht wie ein gewöhnlicher Beitrag aus. Der Unterschied besteht darin, dass unter dem Nutzernamen der Hinweis „Gesponsert“ angezeigt wird.
Die Einrichtung einer Kampagne im Werbeanzeigenmanager beginnt mit der Auswahl des Werbeziels. Das Werbeziel sollte auf das Geschäftsziel abgestimmt sein. Daher lohnt es sich, zunächst festzulegen, wen wir mit der Werbung erreichen möchten und welche Ergebnisse wir erzielen wollen.
Derzeit stehen Dir im Facebook-Ads-System sechs vereinfachte Kampagnenziele zur Auswahl:

In der vorherigen Version des Systems konnte eines von zehn Zielen ausgewählt werden, die in drei Hauptkategorien unterteilt waren: Bekanntheit, Interaktionen und Conversion. Du kannst weiterhin zu dieser Ansicht zurückkehren, indem Du im Fenster zum Erstellen einer neuen Kampagne auf „Neues Ziel suchen“ klickst.

Das Ziel einer Kampagne zur Markenbekanntheit besteht darin, die Bekanntheit der Marke zu steigern, indem Anzeigen Personen ausgespielt werden, die sich mit höherer Wahrscheinlichkeit an sie erinnern. Wähle dieses Ziel, wenn möglichst viele Menschen von Deiner Marke erfahren sollen.
Der größte Vorteil dieses Kampagnenziels sind die niedrigen Kosten. Facebook ermöglicht es Dir, mit Deiner Werbung alle Nutzer zu erreichen, die an Deinem Angebot interessiert sein könnten.
In den Statistiken dieser Kampagne findest Du die Kennzahl zur Werbeerinnerung. Sie zeigt die geschätzte Anzahl der Personen, die sich innerhalb von zwei Tagen nach dem Ansehen an Deine Werbung erinnern werden.
Werbung zur Steigerung der Markenbekanntheit wird nach dem CPM-Modell abgerechnet, also pro 1.000 Einblendungen.
Mit dem Kampagnenziel „Reichweite“ kannst Du Deine Werbung möglichst vielen Nutzern anzeigen und gleichzeitig steuern, wie häufig sie ausgespielt wird.
Sowohl das Ziel „Markenbekanntheit“ als auch „Reichweite“ helfen Dir dabei, eine große Zielgruppe zu erreichen. Beim Ziel „Reichweite“ kannst Du zusätzlich festlegen, wie oft eine Person die Anzeige sehen soll und wie viele Tage mindestens zwischen den einzelnen Ausspielungen liegen müssen.
Eine Kampagne mit dem Ziel „Reichweite“ wird nach dem Cost-per-Mille-Modell abgerechnet. Du kannst daher selbst den maximalen Betrag für 1.000 Einblendungen festlegen.
Beide Ziele aus der Kategorie „Bekanntheit“ führen nicht zu besonders vielen Website-Aufrufen, Kommentaren oder „Gefällt mir“-Angaben. Der Zweck dieser Kampagnen besteht lediglich darin, zu zeigen, dass Dein Unternehmen existiert. Daher lohnt es sich, eine Werbeanzeige zu erstellen, die keine konkrete Handlung erfordert. Wichtig ist, dass sie im Gedächtnis bleibt und zur Kontaktaufnahme oder zu einem Besuch auf der Website anregt. Um mehr Interaktionen mit den Nutzern zu erzielen, solltest Du besser andere Kampagnenziele aus der Kategorie „Interaktionen“ wählen.
Wenn Du die Nutzer zu bestimmten Handlungen auf Deiner Website oder Deiner Facebook-Seite anregen möchtest, wähle das Ziel „Interaktionen“. Dort findest Du sechs verschiedene Ziele, mit deren Hilfe Du:
Sieh Dir die folgenden Werbeziele an und wähle dasjenige aus, das am besten zu Deinen Erwartungen passt.
„Traffic“ ist eines der am häufigsten genutzten Werbeziele. Es dient dazu, Nutzer zu einem Ziel außerhalb von Facebook, beispielsweise zu einer Website oder App, oder zu einem Ziel innerhalb von Facebook, etwa zu einem Chat im Messenger, weiterzuleiten.
Wähle dieses Ziel, wenn Du beispielsweise mehr:
Die Kampagne kann im Hinblick auf eine höhere Anzahl von Klicks, Impressionen oder die tägliche Reichweite optimiert werden. Bei der täglichen Reichweite sieht eine Person dieselbe Anzeige höchstens einmal pro Tag. Eine Kampagne mit dem Werbeziel „Traffic“ ist die einfachste Möglichkeit, eine große Anzahl von Website-Besuchen zu erzielen.
Eine Kampagne mit dem Werbeziel Interaktion gehört zu den wirksamsten Strategien. Damit erreichst Du mit Deiner Werbeanzeige Personen, die eher dazu neigen, beispielsweise Seiten mit „Gefällt mir“ zu markieren sowie Beiträge zu teilen und zu kommentieren.
Mit einer Anzeige mit diesem Ziel kannst Du Nutzer zum App Store oder zu einer Website weiterleiten, von der sie Deine App herunterladen können. Die Optimierung der Kampagne auf die Anzahl der App-Installationen erfordert eine Integration mit dem Facebook-Werbesystem mithilfe des Software Development Kits (SDK), also eines Entwickler-Toolkits. Wenn Du diese Integration nicht durchführst, wird die Anzeige automatisch auf die maximale Anzahl an Klicks optimiert.
Das Ziel Videoaufrufe besteht darin, möglichst viele Videoaufrufe mit einer Wiedergabedauer von mehr als 10 Sekunden zu möglichst niedrigen Kosten zu erzielen.
PROTIPP: Wenn das geteilte Video gesprochene Inhalte enthält, lohnt es sich, Untertitel hinzuzufügen. Viele Nutzer verwenden Facebook ohne Ton. Sorge dafür, dass sie Deine Anzeige deshalb nicht überspringen.
Das wird Dich nicht überraschen. Mit einer Kampagne zur Leadgenerierung kannst Du Kontakte für Dein Unternehmen gewinnen, zum Beispiel E-Mail-Adressen oder Telefonnummern. Deine Anzeigen erfassen die Kontaktdaten von Personen, die an Deinem Produkt interessiert sind. Diese Informationen hinterlassen die Nutzer in einem speziellen zusätzlichen Formular. So kannst Du eine Datenbank potenzieller Kunden oder eine Mailingliste aufbauen.
Mit dem Werbeziel Nachrichten kannst Du über Messenger, Instagram oder WhatsApp mit potenziellen Kunden in Kontakt treten. Auf diese Weise kannst Du sowohl potenzielle als auch bestehende Kunden ansprechen und ihr Interesse an Deinem Unternehmen steigern. Persönliche Nachrichten funktionieren dabei nicht selten deutlich besser als selbst die bestausgearbeitete Werbeanzeige.
Conversion ist eine Gruppe von Werbezielen, die darauf ausgerichtet ist, Personen, die sich für Dein Unternehmen interessieren, zu einer Kaufentscheidung für Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu bewegen. Facebook-Werbung wird dabei so optimiert, dass möglichst viele Conversions erzielt werden.
Um eine auf Conversions ausgerichtete Werbekampagne zu nutzen, muss der Facebook-Pixel auf der Website des Online-Shops eingebunden werden. Der Facebook-Pixel ist ein Codefragment, das in den Quellcode Deiner Website eingefügt wird und Informationen über die Besucher des Online-Shops erfasst. Dadurch kann das Facebook-Ads-System die Wirksamkeit der durchgeführten Kampagnen messen und Remarketing-Maßnahmen ermöglichen.
Die Nutzung dieses Ziels ist nach der korrekten Einrichtung des Facebook-Pixels möglich. Ohne den Pixel kann Facebook die Daten, die zur Bewertung der Wirksamkeit der Anzeigen und zu deren Optimierung erforderlich sind, nicht erfassen.
Eine Conversion muss nicht ausschließlich der Kauf eines Produkts in Deinem Online-Shop sein. Sie kann auch darin bestehen, ein Produkt in den Warenkorb zu legen, ein Formular abzusenden oder eine Registrierung abzuschließen. Du legst selbst fest, was für Dich als Conversion gilt.
Katalogverkäufe gehören zu den effektivsten Möglichkeiten, den Umsatz und den Return on Ad Spend (ROAS) zu steigern. Dieses Ziel richtet sich vor allem an Online-Shops mit einem umfangreichen Produktsortiment. Aber auch kleinere Unternehmen können es nutzen und damit gute Ergebnisse erzielen.
Um diese Anzeige zu schalten, muss der Produktkatalog mit der Facebook-Seite verknüpft werden. Dafür dient der Katalogmanager, in den eine Produktliste im CSV- oder XML-Format hochgeladen werden muss.
Katalogverkäufe ermöglichen die Ausspielung dynamischer Anzeigen, die sich einfach an potenzielle Kunden anpassen lassen. Eine Werbeanzeige kann Nutzer beispielsweise daran erinnern, dass sie bestimmte Produkte in den Warenkorb gelegt, den Kauf jedoch nicht abgeschlossen haben. Du kannst Deinen Kunden auch Anzeigen mit Produkten zeigen, die den Artikeln ähneln, die sie zuletzt in Deinem Online-Shop angesehen oder gekauft haben.
Der zweite Schritt nach der Auswahl des Kampagnenziels besteht darin, die Zielgruppe festzulegen. Die richtige Zielgruppe zu erreichen, bereitet häufig Schwierigkeiten. Facebook-Werbung bietet umfangreiche Targeting-Möglichkeiten, doch diese scheinen die Maßnahmen eher zu verkomplizieren als zu erleichtern.
Deshalb sollte man sich von Anfang an bewusst machen, dass es keine perfekten Lösungen gibt. Die Auswahl der optimalen Zielgruppe erfordert Tests.
Facebook-Werbung ermöglicht es, verschiedene Personengruppen zu erreichen, die unter anderem nach Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen oder beruflicher Position klassifiziert werden.
Aber das ist noch nicht alles…
Du kannst Deine Werbung gezielt an frisch verheiratete Personen richten, an Menschen, die vor Kurzem umgezogen sind, oder an Personen, die kürzlich ihren Arbeitsplatz gewechselt haben.

Damit sind die Möglichkeiten noch immer nicht ausgeschöpft…
Facebook-Werbung kann auch gezielt an Zielgruppen mit bestimmten Interessen ausgespielt werden.

Die detaillierten Targeting-Optionen berücksichtigen auch Personen mit bestimmten Verhaltensweisen. Dazu können zum Beispiel Nutzer gehören, die Facebook über den Chrome-Browser verwenden, oder Personen, die häufig reisen.

Wie Du siehst, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Zielgruppen zu definieren. Bevor Du Facebook-Werbung schaltest, solltest Du Dir etwas Zeit nehmen, um das Verhalten, die Interessen und die Bedürfnisse Deiner potenziellen Kunden zu analysieren. Auch wenn Facebook-Werbung ein sehr intuitives System ist, bleibt die eigenständige Festlegung der Zielgruppe entscheidend. Schließlich weißt Du selbst am besten, wen Deine Werbung erreichen soll.
Der letzte Schritt bei der Erstellung einer Kampagne ist das Hinzufügen des Werbemittels. Dabei kann es sich um ein Bild, ein Video oder auch um einen bereits erstellten und veröffentlichten Beitrag handeln.
Das Werbemittel ist das erste Element, mit dem die Zielgruppe in Kontakt kommt, und sollte daher besonders aufmerksamkeitsstark sein. Deshalb lohnt es sich, auf wirkungsvolle Werbetexte, ansprechende Grafiken und die richtige Informationsmenge zu achten.
PROTIPP: Eine erfolgreiche Facebook-Werbung ist nur die halbe Miete. Wenn Dein Werbemittel Nutzer auf die Website Deines Online-Shops weiterleitet, solltest Du auch auf eine gute UX/UI achten. Ein intuitiver Kaufprozess und eine benutzerfreundliche Gestaltung der Website tragen ebenso entscheidend zum Erfolg der Werbung bei.
Hohe CTR, solider CPC, aber niedrige Conversion. Wenn Du solche CTR- und CPC-Werte feststellst, deutet das in vielen Fällen auf eine wirksame Anzeige hin. Eine niedrige Conversion kann dagegen auf ein Problem in der Phase hinweisen, in der sich der Nutzer mit der Website des Online-Shops beschäftigt. In diesem Fall lohnt es sich, den Weg nachzuverfolgen, den ein Nutzer in Deinem Shop zurücklegt. Dabei kann sich herausstellen, dass an einer bestimmten Stelle im Bestellprozess ein Hindernis auftritt, das zum Abbruch des Warenkorbs führt.
Die Festlegung des Kampagnenbudgets kann Kopfzerbrechen bereiten. Du hast zwei Optionen zur Auswahl:
Die Kosten für einen Klick auf Deine Anzeige hängen von vielen Faktoren ab, unter anderem von:
Die Optimierung dieser Aspekte hilft Dir dabei, CPC und CPA zu senken und Dein Budget effizient einzusetzen.
Ähnlich wie Google Ads nutzt Facebook eine Anzeigenauktion, um einem bestimmten Nutzer zum jeweiligen Zeitpunkt die bestmögliche Anzeige auszuspielen.
Die Auktion gewinnt die Anzeige, deren Gesamtwert aus drei Faktoren, nämlich Gebot, geschätzter Aktionsrate und Anzeigenqualität, am höchsten ist.
Die Laufzeit der Anzeige hängt im Grunde ausschließlich von Dir und Deinem Budget ab.
Facebook-Werbung nutzt maschinelles Lernen, um die Anzeige im Hinblick auf ihre Ergebnisse zu optimieren. Mit jedem Tag, an dem die Anzeige geschaltet wird, sammelt das System Informationen über die besten:
Was bedeutet das für Dich?
Je länger Deine Kampagne läuft, desto besser können ihre Ergebnisse werden.
Zu Beginn der Kampagne können die Ergebnisse aufgrund der Lernphase weniger stabil sein. In dieser Phase sucht das System nach den optimalen Einstellungen für die Anzeigenschaltung. Sobald eine Anzeigengruppe innerhalb von 7 Tagen etwa 50 Optimierungsereignisse erreicht hat, verlässt die Kampagne die Lernphase.
WICHTIG!
Nimm während dieser Zeit (der Lernphase) KEINE Änderungen in folgenden Bereichen vor:
In diesem Fall gehen alle Daten verloren, die der Algorithmus zuvor gesammelt hat, da die Lernphase zurückgesetzt wird. Der Algorithmus benötigt erneut Zeit, um neue Daten zu erfassen, bevor er die Ausspielung der Anzeigen wieder optimieren kann. Für die Anzeigenschaltung fallen währenddessen weiterhin Kosten an.

Wir haben Dich durch die wichtigsten Schritte bei der Erstellung einer Kampagne im Facebook-Ads-System geführt. Doch mit dem Start der Kampagne ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen. Durch eine detaillierte Analyse der gemessenen Ergebnisse kannst Du noch mehr aus Deiner Kampagne herausholen. Ziehe daraus die richtigen Schlüsse und nimm anschließend gezielte Optimierungen vor.
Die Menge der von Facebook Ads gesammelten und bereitgestellten Daten ist enorm. In den Kampagnenstatistiken findest Du Kennzahlen wie Ergebnisse, Reichweite, Impressionen, CTR oder CPC. Anhand dieser Werte kannst Du beurteilen, ob Deine Kampagne die gewünschten Ergebnisse erzielt oder ob sie optimiert werden sollte.
Angesichts der Reichweite von Facebook lässt sich kaum eine Branche nennen, für die Werbemaßnahmen auf den Plattformen von Meta nicht infrage kommen. Besonders im Vorteil sind dabei Unternehmen, die online tätig sind. Facebook-Werbung bietet ihnen die Möglichkeit, die Markenbekanntheit zu steigern, Conversions zu erzielen, Kundenbeziehungen aufzubauen und neue Kunden zu gewinnen.
Es reicht nicht aus, einmal eine Anzeige auf Facebook zu schalten und dann dauerhaft davon zu profitieren. Halte das Interesse der Facebook-Nutzer aufrecht, indem Du Deine Werbemittel regelmäßig wechselst und verschiedene Anzeigeneinstellungen testest. Die Betreuung von Kampagnen im Facebook-Ads-System ist ein kontinuierlicher Prozess, der aus ständigem Testen, Messen sowie anschließendem Anpassen und Optimieren von Werbemitteln und Zielgruppen besteht. Mit diesem Ansatz lassen sich sehr gute Kampagnenergebnisse erzielen, ohne das Budget unnötig zu verschwenden.

Werbesysteme wie Facebook Ads, Google Ads oder LinkedIn Ads sind nicht perfekt und unterliegen bestimmten Einschränkungen.
Viele dieser Werbeinhalte müssen allen geltenden lokalen Gesetzen, Anforderungen und Branchenstandards, Richtlinien, Lizenzen, Genehmigungen sowie sonstigen Vorschriften entsprechen. Mehr dazu erfährst Du unter https://www.facebook.com/policies_center/ads.
Anzeigen im Facebook-Ads-System kannst Du selbst erstellen oder dafür eine Agentur beauftragen.
Wenn Du eine Kampagne auf eigene Faust startest, musst Du Zeit investieren und bereit sein, die Grundlagen zu erlernen. Die Zusammenarbeit mit einer Agentur oder einem Freelancer spart Dir zwar Zeit, erfordert jedoch ein höheres finanzielles Budget. Dafür kümmern sich erfahrene Marketingexperten umfassend um Deine Kampagne, von der Auswahl des Werbeziels über die Erstellung der Werbemittel bis hin zur Analyse.
Die Entscheidung zwischen einer Agentur und der eigenständigen Durchführung hängt von Deinen Bedürfnissen sowie Deinen zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten ab.
Im Folgenden stellen wir Dir noch einige weitere Personen vor, die wir empfehlen und von denen Du rund um das Thema Facebook-Werbung wirklich viel lernen kannst:
Artur Jabłoński ist Experte für Facebook, Instagram und Content-Marketing. Du kannst seinen Blog nutzen, auf dem es sogar eine eigene Kategorie zum Thema Facebook Ads gibt. Darüber hinaus bietet er Schulungen und Online-Kurse an und betreibt einen YouTube-Kanal, über den Du Dir zusätzliches Wissen aneignen kannst. Er ist außerdem Autor des Buches „Skuteczna reklama na Facebooku“.
Social Media Now ist eine Marketingagentur, die heute in verschiedenen Bereichen tätig ist, ursprünglich jedoch mit Facebook begonnen hat. Mit dem Facebook-Ads-System kennt sich das Team bestens aus! Es lohnt sich, regelmäßig auf ihrer Facebook-Seite vorbeizuschauen. Dort gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel thematische Live-Sessions oder Beiträge zu neuen Funktionen und Lösungen auf Facebook.
Daniel Bossy ist ein Marketingexperte, der sich besonders häufig mit dem Thema Facebook Ads beschäftigt. Einen klassischen Blog betreibt er zwar nicht, auf seiner Website findest Du jedoch zahlreiche Videos zu diesem Thema. Auch ein Blick auf sein Facebook-Profil lohnt sich, da er dort regelmäßig interessante Inhalte veröffentlicht.
Joanna Ceplin ist Social-Media-Expertin und beschäftigt sich mit den meisten relevanten Plattformen, darunter natürlich auch Facebook. Es lohnt sich, regelmäßig ihren Blog zu besuchen.
Paweł Kępa war früher unter dem Namen „Mała Wiejska Firma“ bekannt. Seit einiger Zeit trägt seine Website einfach seinen Vor- und Nachnamen, da sein Wissen inzwischen Unternehmen jeder Größe zugutekommt und nicht mehr nur kleinen Firmen. Es lohnt sich, seinen Blog und seinen YouTube-Kanal zu besuchen, auf dem er sein Wissen teilt.
Wie viel kostet Facebook-Werbung?
Das kommt darauf an. Bei Anzeigen, die auf Reichweite und Interaktionen ausgerichtet sind, kannst Du mit einem Budget von 300 bis 500 Złoty pro Monat starten. Wenn Dein Ziel hingegen die Generierung von Verkäufen ist, liegt das Mindestbudget für lokale Kampagnen bei 1.000 Złoty und für landesweite Kampagnen bei 1.500 bis 2.500 Złoty pro Monat.
Wie erstellt man eine Facebook-Werbung?
Um eine Anzeige zu erstellen, nutze den Werbeanzeigenmanager auf den Meta-Plattformen und klicke auf „Erstellen“. Bevor Du Deine erste Anzeige veröffentlichst, musst Du zunächst die gesamte Kampagne und die Anzeigengruppe einrichten. Du kannst auch eine neue Anzeige zu einer bereits bestehenden Kampagne oder Anzeigengruppe hinzufügen.
Lohnt sich Facebook-Werbung?
Facebook-Werbung erweist sich in vielen Branchen und für unterschiedliche Marketingziele als sehr effektiv. Dank der fortschrittlichen Targeting-Möglichkeiten ermöglicht Facebook eine gezielte Ansprache genau definierter Zielgruppen.
Wie funktioniert Facebook-Werbung?
Facebook-Werbung besteht darin, Nutzern der Plattform gesponserte Inhalte anzuzeigen. Diese erscheinen in Form von Anzeigen oder Informationen über Aktivitäten anderer Nutzer, etwa Likes oder Kommentare. Entscheidend ist, dass die Inhalte auf die Interessen der ausgewählten Zielgruppe abgestimmt sind.



